Redebeitrag StopHeimstaden auf der Mietenwahnsinn-Demo am 05.09.2026

Wir von StopHeimstaden sind heute hier auf der Demo um gegen eine Politik zu demonstrieren, die Konzernen wie Heimstaden erlaubt uns abzuzocken.
Aber wir sind auch hier um mit allen zu feiern, dass wir nicht komplett machtlos sind, sondern uns wehren können. Zum Beispiel haben wir vor ein paar Monaten eine Kampagne gestartet und die betroffenen Mieter:innen darüber informiert, dass die Indexklausel in ihren Verträgen ungültig ist. Diese von der Vorbesitzerin GMRE abgeschlossenen Verträge enthalten Indexklauseln, die nicht legal sind. Heimstaden ist so dreist und verlangt trotzdem seit Jahren auf eben diese ungültigen Klauseln wilde Mieterhöhungen. Das stoppen wir jetzt. Mit Unterstützung von Anwält:innen, Mietervereinen und anderen Initiativen haben wir einen zweisprachigen Infoflyer erstellt und in allen betroffenen Häusern verteilt. Auf unserer Website ist zusätzlich ein Erklärtext veröffentlicht und wenn betroffene Mieter:innen sich melden, vermitteln wir Wissen und Kontakte. Und das alles mit Erfolg! Wir wissen von mehreren Mieter:innen, die sich schon erfolgreich gegen diese illegalen Mieterhöhungen von Heimstaden zur Wehr gesetzt haben. Heimstaden musste die Indexklausel in ihren Verträgen streichen und ihnen die zu unrecht gezahlten Mieterhöhungen zurückerstatten. Das Geld, das wir uns von Heimstaden zurückgeholt haben, ist jetzt schon ein fünfstelliger Euro-Betrag und viele Mieter:innen legen jetzt erst los und fordern ebenfalls ihr Geld zurück.
Wehren lohnt sich! Und zusammen und kollektiv noch viel mehr!
Wir erwarten, dass Heimstaden alles zurückzahlt und die Politik prüft, ob hier von seiten Heimstadens ein Betrugstatbestand vorliegt. Denn Heimstaden weiß seit längerem, dass diese Indexklauseln ungültig sind und trotzdem schicken sie darauf begründete Mieterhöhungen raus.

Große Mietenwahnsinn-Demo am 5.9.


Wohnungen für alle statt Millionen für Wenige.
Wir sind die 85 % – die Mieterinnen und Wohnungslosen Berlins!
Raus auf die Straße, komm kurz vor der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus zur großen Demonstration gegen die Wohnungskrise!

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Mietendeckel – wenn nicht von oben, dann eben von unten

Solange Regierungen und Parlamente uns Mieter:innen vor Konzernen wie Heimstaden nicht wirksam schützen, machen wir unseren Mietendeckel eben selbst und senken massenhaft die Miete. 

Im Rahmen der globalen Housing Action Days haben wir eine große Flyerkampagne in rund 130 Häusern gestartet, die Heimstaden dem Konzern GMRE / Gabriel International abgekauft hat. Mit den Flyern informieren wir, dass Mietverträge, die noch mit dem Vorbesitzer GMRE / Gabriel International abgeschlossen wurden, ungültige Indexklauseln enthalten – denn diese Klauseln sehen eine einseitig dem Vermieter vorbehaltenen Mietanpassung vor.

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Redebeitrag auf der Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumung

Spätestens seit Anfang der 2000er Jahre, als der rot-rote Senat in Folge des von der CDU und FDP verursachten Berliner Bankenskandals große Bestände der landeseigenen Wohnungen an private sogenannte Investoren verkauft hat, greift eine stetig aggressiver werdende Gentrifizierung in unser aller Leben ein. Das ist für uns immer wieder unfassbar und schockierend.

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Redebeitrag von StopHeimstaden auf dem Weisestraßenfest in Neukölln

Wir Mieter:innen aus Berlin, Neukölln und auch hier aus dem Schillerkiez befinden uns seit Jahren in harten Auseinandersetzungen mit profitorientierten Vermietern. Das Menschenrecht auf Wohnen ist im Kaptialismus bis heute nur eine Etikette und Phrase, aber für uns ist es eines der zentralen politischen und sozialen Ziele, für das wir uns Tag für Tag einsetzen. 

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Redebeitrag von StopHeimstaden auf der Mietenwahnsinn-Demo am 4. Juni 2025

Heimstaden ist der zweitgrößte private Vermieter in Berlin und in Europa. Und er ist eine Plage, nicht nur für uns Heimstaden-Mieter:innen, sondern für alle. Denn die Probleme, die Heimstaden verursacht, betreffen jede:n. Ob es der spekulative Leerstand ist, wie am Hohenzollerndamm 38/39. Oder die vernachlässigte Instandhaltung in fast jedem Heimstaden-Haus. Oder die massenhaft falschen und fehlerhaften Mieterhöhungen zu den eh schon überhöhten Angebotsmieten. Oder die Nebenkostenabrechnungen, die entweder zu spät kommen und damit unerlaubterweise trotzdem noch Nachzahlungsaufforderungen enthalten oder ganz genrell die vielen gravierende Fehler in den Abrechnungen. Gelegentlich konstruiert Heimstaden sogar Mietschulden, die gar nicht bestehen. Egal wo wir bei Heimstaden hinschauen, sehen wir Probleme und Verstöße gegen das Menschenrecht auf Wohnen und gegen andere Rechte und Regularien. Und wir sehen eine untätige Politik.

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